Aurobindo Ghose (1872–1950)

war ein bedeutender indischer Philosoph, Yogi und Mystiker. Er studierte in England am renommierten King's College in Cambridge und beherrschte mehrere Sprachen, darunter Griechisch, Latein, Französisch, Deutsch und Sanskrit. Während der britischen Kolonialherrschaft engagierte sich Aurobindo als Aktivist in der indischen Unabhängigkeitsbewegung. Nach einem einjährigen Gefängnisaufenthalt distanzierte er sich von der Politik, wandte sich spirituellen Themen zu und entwickelte das Konzept des „Integralen Yoga“. Sein Ziel war es, die Evolution des menschlichen Bewusstseins zu fördern und eine Transformation des Individuums sowie der Gesellschaft herbeizuführen. 1968 gründete seine Gefährtin Mirra Alfassa das internationale Meditationszentrum Auroville (www.auroville.org).

Babaji

(Haidakhan Baba) war ein indischer Yogameister und spiritueller Lehrer, der 1970 in einer Höhle am Fuße des Mount Kailash in Nordindien in Erscheinung trat. Von seinen Anhängern wurde er schnell als Mahavatar erkannt, eine Inkarnation des Gottes Shiva. Sie gründeten mit ihm ein spirituelles Zentrum in Haidakhan, das bis heute von vielen Menschen aus aller Welt besucht wird. Babaji ermutigte seine Schüler, der 'Religion in ihrem Herzen' zu folgen, deren Grundprinzipien Wahrheit, Einfachheit und Liebe sind. Er betonte auch die Wichtigkeit der inneren Transformation und die Bedeutung des Karma Yoga, dem selbstlosen Dienst an der Menschheit. Babaji verließ am 14. Februar 1984 in Haidakhan seinen Körper.

Georges I. Gurdjieff (1866–1949),

geboren in Alexandropol in Armenien, war – was seine Methoden und Mission betrifft – einer der mysteriösesten spirituellen Meister des 20. Jahrhunderts. Seine Ideen hatten großen Einfluss auf viele Künstler, Schriftsteller und Intellektuelle des 20. Jahrhunderts und werden als Brücke zwischen östlicher Mystik und westlicher Wissenschaft angesehen. Gurdjieff entwickelte eine Synthese aus traditionellen spirituellen Praktiken („Vierter Weg“), die den modernen Menschen dabei helfen soll, ihr volles seelisch-geistiges Potenzial zu entfalten. Seine ungewöhnlichen Lehrmethoden umfassten Körperübungen, Musik, Tanz und intensive Selbstbeobachtung. 1922 gründete er in Frankreich das „Institut für die harmonische Entwicklung des Menschen“, um seine Lehren zu verbreiten. P. D. Ouspensky zählte zu seinen engsten Schülern.

Osho (1931-1990)

war ein indischer Philosoph, Mystiker und spiritueller Meister, der sein zentrales Thema „Meditation“ Millionen von Menschen in klar verständliche und humorvolle Weise vermittelte. Osho betonte die Bedeutung des individuellen Erwachens und lehnte dogmatische religiöse Überzeugungen ab. Er entwickelte revolutionäre Meditationstechniken, die es ermöglichen, das volle seelisch-geistige Potenzial des Menschen zu entfalten. Es gibt von Osho zahlreiche Bücher über Meditation, Yoga, Tantra, Sexualität bis hin zu Religion und Politik. Das von ihm und seinen Neo-Sannyasins gegründete Meditationszentrum in Pune/Indien wurde zum Magneten für Millionen Suchern aus aller Welt. Seine Bücher und Reden sind in Anbetracht der karmisch-karthatischen Prozesse der Menschheit von heute aktueller als je zuvor (www.osho.com / www.osho.de)

Paramahansa Yogananda (1893-1952)

hat mit seinem Buch Autobiographie eines Yogi weltweit Millionen Menschen inspiriert. Das Buch erzählt die außergewöhnliche Lebensgeschichte des Autors, von seiner Kindheit in Indien bis zu seinem Wirken in den USA. Yogananda beschreibt seine Begegnungen mit Heiligen und Weisen, seine tiefgründige spirituelle Ausbildung und die Verbreitung des Kriya-Yoga in der westlichen Welt. Seine authentischen Berichte von Wunderheilungen, außerkörperlichen Erfahrungen und der Einheit aller Religionen faszinieren alle die Menschen, die sich für Spiritualität und Yoga interessieren. Sein Buch ist mehr als nur eine Biografie, sie ist eine Einladung, den eigenen spirituellen Weg zu entdecken. Ein wunderschöner Satz von Yogananda lautet: "Gott ist einfach... alles andere ist kompliziert!"

Ramana Maharishi (1879–1950)

war ein indischer Meister und Mystiker, der nach einem tiefgreifenden spirituellen Erweckungsmoment in seiner Jugend sein ganzes Leben der Meditation widmete. Sein Ashram, der sich im südindischen Tiruvannamalai befindet, wird bis zum heutigen Tag von zahlreichen Menschen besucht. Bekannt wurde Maharishi für seine einfache und direkte Methode der Selbst-Erkenntnis, die auf der Frage „Wer bin ich?“ basiert. Er betonte die Einfachheit und Direktheit dieses Weges, der zur spirituellen Befreiung führen kann. Nach einer Krebserkrankung, die seinen inneren Frieden nicht erschüttern konnte, verließ er am 14. April 1950 seinen Körper. So wie Buddha, Jesus, Osho und Babaji zählt Ramana Maharishi zu den größten spirituellen Meistern der Menschheitsgeschichte."