Mensch & Natur

„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werden wir merken, dass man Geld nicht essen kann.“ Diese indianische Erkenntnis, wird wohl erst dann verstanden, wenn der Mensch durch Schäden klug geworden ist - und davon gibt es sehr viele: Luft-, Wasser- und Bodenverschmutzungen, Abholzung, Überfischung, Ausrottung (Tier und Pflanze), Ausbeutungen (Bodenschätze), Lärmbelastung, Biodiversitätsverlust, Wetter- und Kriegsschäden. Klugheit allein wird jedoch nicht reichen, was fehlt ist Weisheit. Leider mangelt es den meisten Menschen daran, besonders bei den Politikern. Eine nachhaltig positive Veränderung der Problematik kann nur durch einen starken Bewusstseinswandel des Individuums mittels Meditation möglich gemacht werden.

Alexander von Humboldt (1769–1859)

war ein in Berlin geborener Universalgelehrter und Kosmopolit, der als Begründer der modernen Geographie und Ökologie gilt. Er war ein visionärer Denker, der bereits die ganzheitlichen und komplexen Zusammenhänge sowie die Wechselwirkungen zwischen Mensch und Natur erkannte – lange bevor diese von der etablierten Wissenschaft akzeptiert wurden. Humboldt warnte übrigens schon zu seiner Zeit vor den ökologischen Auswirkungen menschlicher Eingriffe in die Natur. Von 1799 bis 1804 unternahm er eine Expedition nach Südamerika, Mexiko und Kuba, auf der er unter anderem eine kalte Meeresströmung entdeckte, die später als „Humboldtstrom“ bekannt wurde und einen erheblichen Einfluss auf das Klima Südamerikas hat.