Jesus
von Nazareth war weder ein „Sohn Gottes“ noch ein Christus, ein gesalbter Messias. Er war kein „Heiliger“ und auch nicht frei von Unwissenheit und Unbewusstheit („Sünde“). Weder wurde er von einer Jungfrau geboren, noch konnte er übers Wasser laufen. Jesus war ein Philanthrop, Anthroposoph und Geistheiler – ein völlig normaler Mensch voller Lebensfreude und Nächstenliebe, und keineswegs die düstere und leidende Gestalt, die das Christentums zum Ausdruck bringt. Viele medial veranlagte Menschen sind der festen Überzeugung, das Jesus nicht am Kreuz gestorben ist. Die Kreuzigung kann auch als Tod des alten Egos verstanden werden, dem eine Wiedergeburt eines erleuchteten Bewusstsein folgt – ein Prozess innerer Reifung und Transformation eines jeden Menschen.
▸ Daniel Meurois: Jesus. Die unbekannten ersten 30 Jahre
▸ Grabmal in Srinagar
Srinagar1 ist eine Stadt im nordindischen Unionsterritorium Jammu und Kashmir. Die Stadt ist berühmt für ihre von mongolischen Kaisern angelegten Gärten, dem Dal-See und vielen Hausbooten („Venedig des Ostens“). Akosha, ein buddhistischer König, hat die Stadt 250 v. Chr. gegründet. Den Überlieferungen zufolge soll auch der Shankaracharya-Tempel auf einem Hügel nahe des Dal-Sees von ihm errichtet worden sein (bekannt als „Thron des Salomon“). Viele medial veranlagte Menschen sind der festen Überzeugung, das Jesus von Nazareth nicht am Kreuz gestorben ist und somit auch nicht in Jerusalem begraben wurde. In Srinagar gibt es Hinweise, das Jesus dort unter dem Namen Yuz Asaf im „Roza-Bal-Schrein“ beigesetzt worden ist, der heute noch existiert.
1 ca. 1,2 Millionen Einwohner, 1.700 m Höhe