Morphisches Feld

Das morphische oder morphogenetische Feld ist ein allumfassendes Bewusstseinsfeld, das sämtliche Informationen der Welt und des Universums – unabhängig von Raum und Zeit – dauerhaft speichern und verarbeiten kann. Die Begriffe stammen vom britischen Biologen Rupert Sheldrake. Diese Informationen können jederzeit und an jedem Ort abgerufen werden (Akasha-Chronik). Im morphischen Feld befinden sich Archetypen und Urprinzipien sowie biologische „Baupläne“ für Mensch und Natur. Bilder, Motive, Ideen sowie Gedanken- und Verhaltensmuster haben dort ihren Ursprung. Das Feld ist vergleichbar mit dem "kollektiven Unbewussten", über das bereits der Schweizer Tiefenpsychologe C. G. Jung geschrieben hat. Es dient zudem als mentale Verbindungsebene zwischen Menschen. Durch die Quantenphysik ist heute sogar ein wissenschaftlicher Nachweis des morphischen Feldes möglich.

▸ Praxisbeispiele:

  • Bei der Tsunami-Katastrophe in Thailand 2004 starben zahlreiche Menschen – jedoch kaum Tiere. Diese spürten die Gefahr offenbar frühzeitig und folgten ihrem Instinkt. Noch bevor Seismografen erste Abweichungen registrieren konnten, zogen sich viele Tiere auf höher gelegene Ebenen zurück. Inzwischen wird dieses Wissen teilweise genutzt, um Erdbeben besser vorherzusagen.

  • Beim Tod einer Ameisenkönigin ändert sich schlagartig das Verhalten sämtlicher Ameisen des Staates – auch bei Individuen, die sich weit entfernt aufhalten.

  • Eine Mutter spürt aus großer Entfernung, dass es ihrem Kind schlecht geht.

  • Ein Hund reagiert auffällig, wenn sein Herrchen nach Hause kommt – obwohl dieses sich noch weit entfernt befindet.

  • Auf einer Insel lernen Affen, ihre schmutzigen Süßkartoffeln im Meer zu waschen. Sobald eine kritische Anzahl an Affen diese Fähigkeit erlernt hat, fangen plötzlich auch Affen auf weit entfernten Inseln damit an – ohne dass ein physischer Kontakt bestand.

  • In der Psychologie (z. B. beim Familienaufstellen) wird oft beobachtet, dass Nachkommen Verhaltensweisen oder Traumata von Vorfahren übernehmen, die sie nie persönlich kennengelernt haben.

  • Die blitzschnellen Richtungswechsel in einem Vogelschwarm oder Fischschwarm geschehen oft so simultan, dass eine rein visuelle Reaktion physikalisch zu langsam wäre. Morphische Felder erklären dies als ein kollektives Ganzes, das sich wie ein einziger Organismus bewegt.