Philosophie

stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Liebe zur Weisheit“ (philein = lieben, sophia = Weisheit). Da Philosophie ein intellektuelles Konzept ist, müsste es genauer heißen: „Liebe zum Wissen“. Weisheit hingegen ist ein existenzieller Erkenntnis- und Erfahrungsprozess – eine ganzheitliche Synthese von „Kopf und Herz“. Philosophie kann den Menschen im Denken gefangen halten, anstatt ihn zu einem Zustand des reinen Da-Seins zu führen. Der Weg dorthin ist durch Meditation möglich, die eine Transformation des Bewusstseins bewirkt und so hilft, die menschliche Natur zu verstehen und zu transzendieren. Wahrheit kann nicht allein durch philosophische Theorien erkannt werden, die in unzähligen Büchern niedergeschrieben wurden und sich oft in abstrakten Gedankenkonzepten verlieren.

Sokrates ist ein griechischer Philosoph, der im 5. Jahrhundert v. Chr. lebte. Das Orakel von Delphi soll ihn einst als weisesten Mann Athens bezeichnet haben. Ein berühmtes Zitat von ihm lautet: "Ich weiß, dass ich nichts weiß.“ Damit brachte er zum Ausdruck, dass nur ein weiser Mensch seine eigene Unwissenheit erkennen könne und wahres Wissen aus sich selbst heraus entspringe und nicht einfach vermittelt werden könne. Sokrates lehrte seine Schüler nicht nur, ihr eigenes Denken zu schärfen, sondern auch, stets die Wahrhaftigkeit ihrer Überzeugungen zu hinterfragen. Da Sokrates selbst keine schriftlichen Aufzeichnungen hinterließ, haben seine Schüler, darunter Platon und Xenophon, seine Philosophien aufgezeichnet und weiterentwickelt. Sokrates wurde zum Tode verurteilt (Schierlingsbecher).

Philosophie ist, wenn jemand in einem dunklen Raum mit verbundenen Augen eine schwarze Katze sucht, die gar nicht da ist.“